KI-Suite aus Frankfurt für Kanzleien und Rechtsabteilungen mit dem Assistenten BEAMON für Entwürfe, Vertragsprüfung und Recherche.

Libra KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)
Berliner KI-Arbeitsplatz für Juristen: Recherche, Entwurf und Dokumentenprüfung mit Quellenangaben, in der App und in Word.
ab 900 € pro Jahr
Details zum Preis
Laut Preisseite je Nutzer und Jahr bei jährlicher Zahlung, ohne Mehrwertsteuer: Starter 900 Euro, Professional 2.000 Euro, Team 2.400 Euro; Inhalte von Rechtsdatenanbietern erfordern ein separates Abonnement. Gratis-Test über Start Free Trial. Stand September 2026.
Was ist Libra?
Libra ist ein KI-Arbeitsplatz für Juristen der Libra Technology GmbH in Berlin. Kanzleien und Rechtsabteilungen nutzen ihn für Recherche, Entwurf und Dokumentenprüfung, mit Antworten auf Basis zitierter Quellen und mit Zugang direkt in Microsoft Word.
Libra bietet einen agentischen Chat, Assistenten und Workflows, automatische Dokumentenprüfung gegen interne Standards und die Analyse großer Dokumentenmengen namens Libra Discovery. Die Software läuft in einer eigenen App sowie in Add-ins für Word und Outlook und lässt sich mit SharePoint und Kleos verbinden. Inhalte von Partnern umfassen deutsche Gesetze und Rechtsprechung, das Handelsregister, Otto Schmidt, das Einheitliche Patentgericht, Wolters Kluwer Online und EU-Rechtsprechung. Das Unternehmen wurde 2023 gegründet und nennt mehr als 1.300 Rechtsteams als Nutzer. Wolters Kluwer hat die Übernahme im November 2025 angekündigt.
KI-Funktionen von Libra und ihr Nutzen
- Recht mit Quellenangaben recherchierenDer agentische Chat durchsucht angebundene Rechtsquellen und antwortet mit Quellenangaben, sodass Juristen die Autorität vor der Verwendung prüfen können. Inhalte von Partnern erfordern ein separates Inhalte-Abonnement. Die Recherche geht schneller, weil Quellen in einem Schritt gefunden und zusammengefasst werden.
- Verträge gegen eigene Standards prüfenReview prüft Verträge gegen das Playbook einer Kanzlei und liefert einen Compliance-Score mit Verweisen auf die genaue Textstelle. Die Erstprüfung wird schneller, und Juristen können jedes Ergebnis nachprüfen, bevor sie Anmerkungen an Mandanten weitergeben.
- Große Dokumentenmengen auswertenLibra Discovery zieht strukturierte Erkenntnisse aus vielen Dokumenten und vergleicht sie in großem Umfang, etwa bei einer Due Diligence. Teams sparen Stunden beim Lesen und konzentrieren sich auf die Punkte, die juristische Bewertung brauchen. Die Funktion gehört zum Tarif Professional.
- Dokumente in Word entwerfenEntwurf und Bearbeitung funktionieren in der App oder direkt in Microsoft Word, und es gibt Assistenten für Dokumente wie eine Klageschrift oder einen Vergleich. Juristen beginnen mit einem strukturierten ersten Entwurf statt mit einer leeren Seite.
- Schritte zu Workflows verbindenWorkflows verknüpfen mehrere Assistenten zu mehrstufigen Aufgaben, etwa der Vertragsprüfung gegen Standards oder der Vorbereitung einer Zeugenvernehmung. Es gibt vorgefertigte Workflows, Teams können eigene anlegen. So bleiben wiederkehrende Mandate einheitlich.
Was Libra besonders macht
- Gehostet im EWR; laut Sicherheitsseite werden Ein- und Ausgaben nicht zum Training von KI-Modellen genutzt und nicht außerhalb der EU oder des EWR gespeichert.
- Zertifiziert nach ISO/IEC 27001; im Trust Center liegen Zertifikate, eine Vertraulichkeitsvereinbarung und der Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Aufbauend auf deutschen Rechtsquellen und Integrationen wie Kleos, was zu Kanzleien und Rechtsabteilungen im deutschsprachigen Raum passt.
- Preise sind für drei Tarife je Nutzer und Jahr veröffentlicht; SSO gibt es als optionales Modul zum Tarif Team.
Wo Libra am stärksten ist
Sitz der Libra Technology GmbH ist Berlin; Quellen sind unter anderem deutsche Gesetze und Rechtsprechung, das Handelsregister und Otto Schmidt, und der Anbieter beschäftigt Legal Engineers für die DACH-Region.
Vor dem Kauf von Libra klären
Die genannten Preise gelten nur für den Arbeitsplatz. Inhalte von Rechtsdatenpartnern erfordern ein separates Abonnement, klären Sie also, welche Quellen Sie brauchen. Prüfen Sie, ob Ihre anwaltliche Verschwiegenheitspflicht das Hochladen von Mandantenakten erlaubt, und lassen Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO im Trust Center durchsehen. SSO ist ein optionales Modul. Fragen Sie, wie sich die angekündigte Übernahme durch Wolters Kluwer auf Verträge und Unterauftragsverarbeiter auswirkt.
Libra in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act
- DatenhaltungEU (laut Anbieter). Speicherregionen: EU.
- AuftragsverarbeitungsvertragÖffentlich einsehbar (öffnet in neuem Tab).
- EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus).
Bewertungen zu Libra
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Häufige Fragen zu Libra
Gibt es einen Gratis-Test?
Ja. Die Website bietet auf Start- und Preisseite die Schaltfläche Start Free Trial. Die Preisseite führt drei kostenpflichtige Tarife auf und keinen dauerhaften Gratis-Tarif. Die Dauer des Tests nennt sie nicht.
Wo speichert Libra Daten?
Der Anbieter gibt an, Libra laufe auf Servern im Europäischen Wirtschaftsraum, Daten würden nicht außerhalb der EU oder des EWR gespeichert. Ein- und Ausgaben dienen nicht dem Training von KI-Modellen und stehen anderen Kunden nicht zur Verfügung. Das Trust Center enthält Zertifikate und den Auftragsverarbeitungsvertrag.
Was kostet Libra?
Die Preisseite nennt Stand September 2026 für Starter 900 Euro, für Professional 2.000 Euro und für Team 2.400 Euro je Nutzer und Jahr bei jährlicher Zahlung, jeweils ohne Mehrwertsteuer. Die Preise gelten nur für den Arbeitsplatz. Juristische Inhalte von Datenpartnern erfordern ein separates Abonnement.
Updatearchiv zu Libranoch keine Updates
Für Libra sind noch keine Änderungen erfasst.
Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.
Alternativen zu Libra
Tools aus derselben Kategorie (Juristische Recherche) mit den meisten gemeinsamen Märkten.
Europäische Rechts-KI aus Berlin mit kuratierten Verlagsinhalten, Recherche, Matrix-Analyse und Add-ins für Word und Outlook.
US-Plattform, die mit KI mögliche Rechtsverstöße von Unternehmen aufspürt und Kanzleien geprüfte Fälle für Sammelklagen vorlegt.
KI-Plattform für Kanzleien und Rechtsabteilungen mit Agenten für Recherche, Vertragsprüfung und Dokumentenanalyse.



