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Clearbrief KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)

Word-Add-in für Juristen, das Zitate und Tatsachenbehauptungen in Schriftsätzen mit Quellen belegt und Autoritätenverzeichnisse erstellt.

Pro Nutzer:in

ab 300 $ je Nutzer:in/Monat

Details zum Preis

Laut Preisseite kostet der Tarif Solo 300 US-Dollar je Nutzer und Monat; Enterprise Unlimited mit Mengenrabatt auf Anfrage. Mehrjahresverträge sind günstiger, Details auf Anfrage. Stand Oktober 2026.

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Was ist Clearbrief?

Clearbrief ist ein Add-in für Microsoft Word, das Prozessjuristen und andere juristische Autoren nutzen. Es gleicht Zitate und Tatsachenbehauptungen in einem Schriftsatz mit Rechtsprechung und Akte ab und verknüpft jede Aussage vor der Einreichung mit ihrer Quelle.

Clearbrief läuft direkt in Word und unterstützt beim Verfassen von Schriftsätzen, Anträgen und Eingaben in Schiedsverfahren. Das Add-in erstellt verlinkte Zitate, Autoritätenverzeichnisse, verlinkte PDFs, Zeitleisten und Beweistabellen und prüft auch gegnerische Schriftsätze auf Fehler. Es bindet unter anderem LexisNexis, Fastcase, Clio, NetDocuments, Relativity und PACER an und bietet eigene Speicheranbindung. Als Firmenadresse nennt der Anbieter Seattle. Nach Angaben des Anbieters nutzen es Prozessanwälte großer US-Kanzleien, Schiedsrichter, Gerichte, Rechtsabteilungen und Microsoft Legal. Die Lizenz läuft als Jahresabonnement, mit einem Solo-Tarif je Nutzer und einem Enterprise-Tarif nach Menge, und der Anbieter bietet Einzelschulungen für das Onboarding an.

KI-Funktionen von Clearbrief und ihr Nutzen

  • Aussagen mit der Akte verknüpfenFact-Cite liest die für ein Mandat hochgeladenen Beweisunterlagen und verbindet jede Tatsachenbehauptung im Entwurf mit der Seite, die sie stützt. Juristen sehen sofort, welche Aussagen keinen Beleg haben, und suchen weniger lange nach Fundstellen in Anlagen.
  • Rechtliche Zitate prüfenDas Tool gleicht Zitate und wörtliche Wiedergaben im Schriftsatz mit den zugrunde liegenden Entscheidungen ab, markiert falsche Zitate und Formatfehler und verlinkt jede Fundstelle. Der Anbieter beschreibt das als deterministische KI statt generativer KI, sodass keine erfundenen Urteile entstehen.
  • Tabellen und Zeitleisten aus Beweisen erstellenTable Builder und die Zeitleistenfunktion ziehen Fakten, Daten und Zitate aus Akten und fassen sie in Tabellen, Chronologien und Zusammenfassungen mit verlinkten Belegen zusammen. Das Fallteam erhält einen Überblick über eine große Akte, ohne alles abzutippen.
  • Autoritätenverzeichnis erzeugenDas Add-in sammelt die in einem Dokument zitierten Rechtsquellen und erstellt das Table of Authorities (Autoritätenverzeichnis) automatisch. Das Team spart eine zeitraubende Handarbeit vor der Einreichungsfrist und kann das Verzeichnis nach späten Änderungen neu erzeugen.

Was Clearbrief besonders macht

  • Arbeitet direkt in Microsoft Word, sodass Entwurf und Prüfung im selben Dokument stattfinden.
  • Laut Anbieter werden Dokumente nie zum Training von Modellen genutzt; Kunden können eigenen Speicher anbinden.
  • Anbindungen an Recherche-, Kanzlei- und eDiscovery-Systeme wie Clio, NetDocuments und Relativity.

Wo Clearbrief am stärksten ist

Der Anbieter nennt eine Adresse in Seattle, Washington, und führt US-Großkanzleien (AmLaw 10 und 200), US-Bundes- und Staatsgerichte sowie die American Arbitration Association als Kundschaft.

Vor dem Kauf von Clearbrief klären

Klären Sie, wo Ihre Mandatsdaten liegen: Der Anbieter nennt eine eigene Speicheranbindung, aber Hosting-Regionen, Unterauftragsverarbeiter und einen Auftragsverarbeitungsvertrag nannten die geprüften Seiten im Oktober 2026 nicht. Prüfen Sie bei Verfahren in den USA die Gerichtsregeln zu KI und zur Bestätigung von Schriftsätzen, etwa Rule 11, sowie örtliche Anordnungen. Klären Sie die Zahl der Lizenzen, da der öffentliche Preis je Nutzer gilt.

Clearbrief in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act

  • DatenhaltungVom Anbieter nicht veröffentlicht.
  • AuftragsverarbeitungsvertragVom Anbieter nicht veröffentlicht: anfordern (Art. 28 DSGVO).
  • EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus).
Allgemeine Information mit Quellen, keine Rechtsberatung.

Bewertungen zu Clearbrief

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Jede Bewertung zeigt ihre Prüfstufe. Wir lesen jede vor der Veröffentlichung. So prüfen wir Bewertungen

Häufige Fragen zu Clearbrief

Was kostet Clearbrief?

Laut Preisseite kostet der Tarif Solo im Oktober 2026 300 US-Dollar je Nutzer und Monat. Enterprise Unlimited gibt es auf Anfrage mit Mengenrabatt, Mehrjahresverträge sind günstiger.

Setzt Clearbrief generative KI auf meine Dokumente an?

Der Anbieter gibt an, dass Nutzer die Verwendung generativer KI selbst steuern und Dokumente nie zum Modelltraining dienen. Die Zitatprüfung beschreibt er als deterministische KI. Fragen Sie nach, welche Funktionen externe Modelle aufrufen.

Mit welchen Systemen lässt sich Clearbrief verbinden?

Der Anbieter nennt LexisNexis, Fastcase, Clio, NetDocuments, Relativity und PACER und arbeitet im Microsoft-Office-Umfeld. Außerdem erwähnt er Optionen für eigenen Speicher.

Updatearchiv zu Clearbriefnoch keine Updates

Für Clearbrief sind noch keine Änderungen erfasst.

Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.

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