US-Plattform, die mit KI mögliche Rechtsverstöße von Unternehmen aufspürt und Kanzleien geprüfte Fälle für Sammelklagen vorlegt.

Lex Machina KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)
Legal-Analytics von LexisNexis auf US-Gerichtsdaten: Analysen zu Richtern, Kanzleien und Parteien, mit KI-Abfragen über Protégé.
Preis: Preis auf Anfrage
Bei unserer Prüfung im Oktober 2026 war auf der Produktseite kein Preis auffindbar; Zugang über eine Demo-Anfrage. Stand Oktober 2026.
Was ist Lex Machina?
Lex Machina ist eine Legal-Analytics-Plattform von LexisNexis, die US-Gerichtsakten in strukturierte Daten verwandelt. Prozessanwälte, Rechtsabteilungen und Versicherer untersuchen damit Richter, Anwälte, Parteien und Verfahrensausgänge, bevor sie ihre Strategie wählen.
Lex Machina gehört zu LexisNexis, einem Geschäftsbereich von RELX. Laut Anbieter enthält die Datenbank 45 Millionen Dokumente aus mehr als zehn Millionen Verfahren, mit 8.000 Richtern und 6.000 Sachverständigen, und deckt alle 94 Bundesdistriktgerichte, 13 Berufungsgerichte, das PTAB und ausgewählte Gerichte einzelner Bundesstaaten ab. Zu den Modulen zählen rechtliche Feststellungen, Zeitereignisse, Antragskennzahlen, Berufungsanalysen und Sammelklagen-Analysen, und über eine API lassen sich eigene Werkzeuge bauen. Nutzer sind Kanzleien, Rechtsabteilungen, Versicherer, Gerichte, Behörden und Law Schools. Nach Angabe des Anbieters vertrauen über 90 Prozent der größten Kanzleien darauf, bezogen auf Daten von April 2025.
KI-Funktionen von Lex Machina und ihr Nutzen
- Gerichtsdaten per Prompt abfragenMit Lex Machina und Protégé geben Nutzer einen Prompt ein und erhalten Antworten aus strukturierten Legal-Analytics-Daten statt aus Rohtext. Prozessanwälte erreichen Richter-, Partei- und Antragsdaten schneller, ohne für jede Frage von Hand Filter zu bauen.
- Beteiligte über Verfahren hinweg verknüpfenLegal Entity Analytics liest mit eigener KI Unterschriftsblöcke, aktualisiert Falldaten und fasst zusammengehörige Einheiten zusammen. Das ergibt ein sauberes Bild von Kanzleien, Anwälten, Parteien und Richtern, etwa zur Bewertung externer Kanzleien oder zur Mandantengewinnung.
- Dokumente mit Anwaltsprüfung strukturierenKI-gestützte Anwaltsprüfung wandelt laut Anbieter rohe Rechtsdokumente in Datensätze um und füllt Lücken in Gerichtsakten. Teams und Kanzleien erhalten Feststellungen, Schadensersatz und Verfahrensabschlüsse als durchsuchbare Felder, die über eine reine Aktenliste hinausgehen.
- Gerichts- und Aktensuchen zusammenfassenKI-Zusammenfassungen von Gerichts- und Aktensuchen geben einen schnellen Überblick darüber, was eine Suche ergeben hat. Prozessteams überfliegen zuerst die Ergebnisse und öffnen Originaldokumente nur für Verfahren, die für die Strategie zählen.
Was Lex Machina besonders macht
- Die Abdeckung umfasst alle 94 US-Bundesdistriktgerichte, 13 Berufungsgerichte und das PTAB, dazu weitere Verfahren einzelner Bundesstaaten für Parteianalysen.
- Die Daten entstehen mit anwaltlicher Prüfung der Dokumente, und über eine API lassen sich Prozessdaten in eigene Lösungen einbinden.
- LexisNexis nennt, Kundendaten nie zum Training von KI-Modellen zu nutzen, und folgt dem RELX Responsible AI Framework.
Wo Lex Machina am stärksten ist
Lex Machina deckt nach Herstellerangabe alle 94 US-Bundesdistriktgerichte, 13 Berufungsgerichte und das PTAB ab, dazu ausgewählte Gerichte einzelner Bundesstaaten; die Daten sind auf das US-Recht ausgerichtet.
Vor dem Kauf von Lex Machina klären
Preise und Datenspeicherung sind nicht veröffentlicht, fordern Sie daher ein Angebot für Ihre Nutzerzahl an. Prüfen Sie die Abdeckung für Ihre Gerichte und Rechtsgebiete, denn die Tiefe bei Gerichten einzelner Bundesstaaten schwankt. Die Daten betreffen vor allem US-Verfahren. Fordern Sie die Sicherheitsunterlagen und einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bei LexisNexis an, falls personenbezogene Daten fließen.
Lex Machina in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act
- DatenhaltungVom Anbieter nicht veröffentlicht.
- AuftragsverarbeitungsvertragVom Anbieter nicht veröffentlicht: anfordern (Art. 28 DSGVO).
- EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus).
Bewertungen zu Lex Machina
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Häufige Fragen zu Lex Machina
Welche Gerichte und Daten deckt Lex Machina ab?
Der Anbieter nennt alle 94 Bundesdistriktgerichte, 13 Berufungsgerichte, das PTAB und Spezialgerichte sowie ausgewählte Gerichte einzelner Bundesstaaten. Für Parteianalysen kommen 18 Millionen Verfahren auf Bundesstaatsebene hinzu. Zahlen laut Anbieter, Stand April 2025.
Gibt es einen öffentlichen Preis oder einen Gratis-Test?
Bei unserer Prüfung im Oktober 2026 fanden wir auf der Produktseite weder einen öffentlichen Preis noch einen Gratis-Test. Der Zugang beginnt mit einer Demo-Anfrage, ein Angebot erstellt der Anbieter.
Bietet Lex Machina eine API?
Ja. Die Produktseite beschreibt eine API, mit der sich Prozessdaten in eigene Lösungen einbinden lassen. Bedingungen, Limits und Kosten stehen nicht öffentlich, fragen Sie daher den Anbieter.
Updatearchiv zu Lex Machinanoch keine Updates
Für Lex Machina sind noch keine Änderungen erfasst.
Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.
Alternativen zu Lex Machina
Tools aus derselben Kategorie (Juristische Recherche) mit den meisten gemeinsamen Märkten.
KI-Plattform für Kanzleien und Rechtsabteilungen mit Agenten für Recherche, Vertragsprüfung und Dokumentenanalyse.
KI-Betriebssystem für Kanzleien der Klägerseite: Mandatsaufnahme per Sprach-KI, Schriftsatzentwürfe, Aktenprüfung und Recherche.
Kanzleisoftware aus den USA für Fallverwaltung, Abrechnung und Dokumente, mit der KI LOIS für Recherche, Entwürfe und Aussagenanalyse.



