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Ratgeber · 10 min · (aktualisiert)

Forderungsmanagement und Mahnwesen mit KI: Software, Verzugszinsen und DATEV (September 2026)

Forderungsmanagement-Software mit KI sortiert offene Posten nach Ausfallrisiko, schreibt oder verschickt Mahnungen, ordnet Zahlungseingänge den Rechnungen zu und schätzt, wann Kunden zahlen. In Deutschland arbeitet sie im Rahmen des BGB: Verzug spätestens 30 Tage nach Rechnung, Verzugszinsen von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz und 40 Euro Pauschale unter Unternehmen. Bei den meisten Anbietern schlägt die KI vor und ein Mensch gibt frei.

Auf einen Blick
  • Rund ein Viertel der B2B-Rechnungen in Westeuropa wurde 2026 verspätet bezahlt, Forderungsausfälle lagen im Schnitt bei 1,6 Prozent des Umsatzes (Atradius).
  • Unter Unternehmen beträgt der Verzugszins seit 1. Juli 2026 10,52 Prozent im Jahr (Basiszinssatz 1,52 Prozent plus 9 Punkte), dazu kommen 40 Euro Pauschale.
  • KI übernimmt vier Aufgaben: Priorisierung, Mahnung, Zahlungsabgleich und die Klärung von Rückfragen und Einwänden.
  • Die meisten Tools kommen aus den USA; aus Deutschland stammen etwa Bilendo mit SAP- und DATEV-Anbindung und collect.AI.
  • Übergangsfristen für Papier- und PDF-Rechnungen laufen Ende 2026 und Ende 2027 aus.

Forderungsmanagement mit KI setzt dort an, wo im Mittelstand viel Handarbeit steckt: bei der Frage, welcher Kunde zuerst angerufen wird, beim Mahnlauf, beim Abgleich von Zahlungseingängen mit offenen Posten und bei Rückfragen zu Rechnungen. Unser Verzeichnis führt 59 Tools für Forderungen und Mahnwesen, und fast alle werben inzwischen mit KI oder Agenten.

Dieser Ratgeber zeigt, was die Software im September 2026 tatsächlich automatisiert, welche Regeln des BGB sie abbilden muss, was die E-Rechnung für den Rechnungsausgang bedeutet und wie die Anbieter abrechnen. Grundlage sind Gesetzestexte, Daten der Bundesbank und des Statistischen Bundesamts, der Atradius Payment Practices Barometer 2026 und die Seiten der Anbieter. ai-toolfinder wird von keinem Anbieter bezahlt. Nichts in diesem Text ist Rechtsberatung.

Zahlungsverzug in Zahlen: warum Mahnwesen Liquidität kostet

Laut dem Atradius Payment Practices Barometer vom 20. Mai 2026 berichten fast 4 von 5 Unternehmen in Westeuropa von Kunden, die zu spät zahlen. Etwa ein Viertel aller B2B-Rechnungen wird nach Fälligkeit beglichen, im Schnitt rund einen Monat zu spät. 52 Prozent der B2B-Umsätze laufen auf Ziel, in den Niederlanden rund 75 Prozent, in Frankreich 22 Prozent.

Die Ausfälle sind spürbar. Forderungsausfälle lagen im Schnitt bei 1,6 Prozent des B2B-Umsatzes, fast jedes vierte Unternehmen meldete Verluste von bis zu 5 Prozent. Deutschland zählt laut Atradius zu den am stärksten betroffenen Ländern. Als Hauptgrund für späte Zahlungen nannte mehr als die Hälfte die angespannte Liquidität der Kunden. Mehr als die Hälfte erwartet keine kurzfristige Besserung, rund ein Drittel plant mit mehreren Szenarien.

Wenn Kunden insolvent werden, ist das Geld meist verloren. Aus den 2025 beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte die Forderungen der Gläubiger auf rund 47,9 Milliarden Euro. Früh zu mahnen und Risiken zu erkennen, ist deshalb auch Teil der Liquiditätsplanung.

Westeuropa 2026

Zahlungsmoral im B2B-Geschäft

52 %der B2B-Umsätze auf Ziel
rund 25 %der Rechnungen verspätet bezahlt
1,6 %Forderungsausfälle am B2B-Umsatz
47,9 Mrd. €Gläubigerforderungen aus Insolvenzen 2025 (DE)

Quelle: Atradius, Payment Practices Barometer Westeuropa, 20.05.2026; Statistisches Bundesamt, 13.03.2026

Belege: [1][2][3]

Was das BGB vorgibt: Verzug, Verzugszinsen und 40 Euro Pauschale

Ein Mahnwesen in Deutschland folgt dem BGB. Nach § 286 Abs. 3 BGB kommt ein Schuldner spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung zahlt; bei Verbraucher:innen gilt das nur, wenn die Rechnung darauf hinweist.

Die Höhe der Verzugszinsen regelt § 288 BGB. Unter Unternehmen beträgt der Zins 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, gegenüber Verbraucher:innen 5 Prozentpunkte. Die Bundesbank hat den Basiszinssatz zum 1. Juli 2026 auf 1,52 Prozent festgesetzt, im B2B-Geschäft sind es also 10,52 Prozent im Jahr. Dazu kommt bei Unternehmenskunden eine Pauschale von 40 Euro. Die EU-Zahlungsverzugsrichtlinie 2011/7/EU verlangt mindestens 8 Prozentpunkte über dem Referenzzins, Deutschland geht mit 9 Punkten darüber hinaus.

Auch die Zahlungsziele sind begrenzt. Nach § 271a BGB ist ein Ziel von mehr als 60 Tagen nur wirksam, wenn es ausdrücklich vereinbart und für den Gläubiger nicht grob unbillig ist; für öffentliche Auftraggeber gelten engere Grenzen. Eine EU-Verordnung, die das B2B-Zahlungsziel auf 30 Tage senken sollte, steckt laut Europäischem Parlament seit dem Stand vom 1. August 2026 im Rat fest.

Für die Softwareauswahl heißt das: Das Tool sollte Zinsen tagesgenau mit dem jeweils gültigen Basiszinssatz rechnen und die Pauschale im B2B-Fall automatisch ansetzen. Der Rechner zeigt, welche Beträge dabei zusammenkommen.

Rechner

Verzugszinsen unter Unternehmen nach § 288 BGB

10,52 Prozent im Jahr (Basiszinssatz 1,52 Prozent ab 1. Juli 2026 plus 9 Punkte), vereinfacht mit 365 Tagen, plus 40 Euro Pauschale. Orientierung, keine Rechtsberatung.

30 Tage im Verzug

126,47 €

60 Tage im Verzug

212,93 €

90 Tage im Verzug

299,40 €

Quelle: § 288 BGB; Deutsche Bundesbank, Basiszinssatz, Stand 1. Juli 2026

Belege: [4][5][6][7][8][9]

Was KI im Forderungsmanagement übernimmt

Die Tools teilen sich vier Aufgaben. Die erste ist die Priorisierung: Billtrust sortiert Konten nach Zahlungsverhalten und stützt sich dabei nach eigenen Angaben auf Daten von mehr als 13 Millionen Käufern, Quadient AR vergibt Noten von A bis E und schiebt Kunden in engere Mahnstufen, sobald sie später zahlen. collect.AI aus der Aareal Bank Gruppe schätzt die Zahlungswahrscheinlichkeit für die Liquiditätsplanung und wählt Kanal und Zeitpunkt der Erinnerung.

Die zweite ist die Mahnung selbst. HighRadius lässt einen Agenten Mahnschreiben verschicken und verwalten, Chaser schreibt Erinnerungen mit einem KI-Textgenerator, Agicap passt laut Anbieter den Ton einer Mahnung an das bisherige Zahlungsverhalten an. Emagia ruft mit dem Sprachagenten Gia Collect Kunden an und notiert Zahlungszusagen mit Datum und Betrag.

Die dritte ist der Zahlungsabgleich. Serrala ordnet Zahlungseingänge in SAP automatisch offenen Posten zu, Versapay liest Zahlungsavise aus E-Mails, PDFs, EDI-Dateien und Kundenportalen. Die vierte betrifft Rückfragen und Einwände: Billtrust sortiert das Postfach der Forderungsabteilung und entwirft Antworten, Bilendo verfolgt offene Klärfälle und Zahlungszusagen mit einem eigenen Agenten.

Wie weit die Automatisierung reicht, hängt oft vom Tarif ab. HighRadius wirbt mit mehr als 60 KI-Agenten, Upflow enthält seinen Insights Agent in jedem Tarif, den Collections Agent aber erst ab Scale und den Agenten für den Zahlungsabgleich erst ab Accelerate.

Bei den Ergebnissen hilft Vorsicht. HighRadius nennt 10 Prozent kürzere Forderungslaufzeit (DSO), collect.AI 72 Prozent, Agicap 20 bis 40 Prozent. Quadient gibt die Trefferquote seiner Zahlungsprognosen mit 84 bis 94 Prozent an, Versapay nennt mehr als 90 Prozent Dunkelverarbeitung beim Abgleich, Serrala Automatisierungsraten von bis zu 98 Prozent. Keine dieser Seiten nennt Methode oder Stichprobe, messen Sie deshalb selbst.

Vier Aufgaben, Beispiele aus den Anbieterseiten, Stand September 2026

  • PriorisierenBilltrust, Quadient AR, collect.AI
  • Mahnen per E-Mail, SMS oder AnrufHighRadius, Chaser, Agicap, Emagia
  • Zahlungen offenen Posten zuordnenSerrala, Versapay
  • Rückfragen und Klärfälle bearbeitenBilltrust, Bilendo

Belege: [10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20]

E-Rechnung, DATEV und SAP: was sich im Rechnungsausgang ändert

Mit der E-Rechnung werden Rechnungen strukturierter, und das erleichtert den späteren Abgleich. Für Umsätze ab 2025 sind Papier- und andere Formate nach § 27 Abs. 38 UStG nur noch übergangsweise erlaubt: bis Ende 2026 mit Zustimmung des Empfängers für alle, bis Ende 2027 für Unternehmen mit höchstens 800.000 Euro Vorjahresumsatz. Auch EDI-Verfahren bleiben mit Zustimmung bis Ende 2027 zulässig.

Für die Softwareauswahl heißt das: Das Mahnwesen muss zu Buchhaltung und Rechnungsausgang passen. Bilendo zeigt auf seiner Startseite die Synchronisierung mit SAP und DATEV, gibt Hosting in Frankfurt an und verwaltet nach eigenen Angaben Forderungen von 85 Milliarden Euro und mehr als 30 Millionen Debitoren. Serrala arbeitet eingebettet in SAP und bindet auch Oracle, Microsoft Dynamics, Infor und Epicor an.

Wer die Buchhaltung bei der Steuerberatung in DATEV führt, sollte im Test klären, wie offene Posten und Zahlungen ins Tool kommen und wie Mahngebühren und Zinsen zurück in die Buchhaltung fließen.

Für Unternehmen mit sehr vielen Privat- und Geschäftskunden gibt es spezialisierte Anbieter. collect.AI gehört zur Aareal Bank Gruppe, nennt 20 Milliarden Euro bearbeitetes Forderungsvolumen bei mehr als 50 Kunden und arbeitet unter anderem für Energieversorger, Versicherer und Finanzinstitute. Die KI erkennt dort das Anliegen eingehender Kundennachrichten und leitet sie an das richtige Team weiter.

1. Januar 2025E-Rechnung wird Regelformat, andere Formate nur noch übergangsweise.
1. Juli 2026Basiszinssatz steigt auf 1,52 Prozent, Verzugszins B2B damit 10,52 Prozent.
31. Dezember 2026Ende der allgemeinen Übergangsfrist für Papier und sonstige Formate.
31. Dezember 2027Ende der Frist für Unternehmen bis 800.000 Euro Vorjahresumsatz und für EDI.

Stand September 2026, nach § 27 Abs. 38 UStG und Deutscher Bundesbank.

Belege: [21][6][19][17][12]

Anbieter im Verzeichnis und was sie kosten

Unser Verzeichnis führt 39 Tools mit Schwerpunkt Forderungen und Mahnwesen, dazu Buchhaltungslösungen wie Pennylane oder Zoho Books und Kreditoren- oder Abschlusslösungen mit Debitorenmodul. Die meisten Anbieter sitzen in den USA (25 von 59), nur 6 bieten laut unseren Daten Datenhaltung in der EU.

Listenpreise nennen wenige. Kolleno verlangt für Business Pay 545 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (650 Euro monatlich), für Business Plus mit KI-Agenten 995 Euro (1.245 Euro monatlich). Chaser beginnt bei 239 Euro im Monat (Compact) für bis zu 4 Nutzer:innen und Firmen unter 4 Millionen Pfund Umsatz, Core kostet 719 Euro und Complete 1.079 Euro im Monat; erst Complete enthält eine Prognose der Zahlungseingänge.

Andere rechnen nach Menge oder Erfolg ab. Bilendo verbindet eine Plattformgebühr mit einem Monatspreis je aktivem Geschäftspartner und je aktivem Kreditlimit, Agenten laufen über verbrauchte Credits. HighRadius verlangt keine Einführungsgebühr und bis zum Go-live nichts, danach einen Anteil an gemessenen Verbesserungen. Der Anbieter nennt mehr als 1.500 Unternehmen als Kunden, darunter mehr als 200 der Fortune 1000, und richtet sich damit an Konzerne. Upflow rechnet nach Rechnungsvolumen ohne Gebühren je Nutzer:in ab, Beträge nur auf Anfrage, und bietet mit Discover einen Gratis-Tarif mit Dashboards und Auswertungen.

Eigene Daten · interaktiv

Tools für Forderungen und Mahnwesen filtern

Wählen Sie Firmensitz oder Rolle; die Balken zeigen, wie viele der gewählten Tools ein Merkmal erfüllen.

Firmensitz
Rolle der Kategorie

23 in dieser Auswahl

Nennt einen Listenpreis26 % (6/23)
Datenhaltung in der EU möglich13 % (3/23)
Gratis-Test26 % (6/23)
ISO 2700143 % (10/23)
SOC 257 % (13/23)
Für Firmen unter 50 Beschäftigten30 % (7/23)

Strich: Wert über alle (23)

Quelle: Datensatz ai-toolfinder.com, Stand 26.09.2026

Gratis-Test22 %
Gratis-Tarif15 %
Datenhaltung in der EU möglich10 %
Preis nur auf Anfrage71 %

Anteil der Tools für Forderungen und Mahnwesen im Datensatz von ai-toolfinder.com.

Belege: [22][23][24][25][13][20]

Prüfliste: Forderungsmanagement-Software vor dem Kauf testen

Messen Sie vor dem Test. Halten Sie mindestens 3 Monate lang Forderungslaufzeit, Anteil überfälliger Rechnungen und die Zeit bis zur Zuordnung eines Zahlungseingangs fest. Nur mit diesen Ausgangswerten lässt sich ein versprochener Effekt des Anbieters später überhaupt prüfen.

Testen Sie dann mit echten Fällen. Lassen Sie das Tool einen Monat lang parallel zum bisherigen Mahnlauf arbeiten, mit typischen Zahlungseingängen, Teilzahlungen und Einwänden. Vergleichen Sie danach, welche Zahlungen es richtig zugeordnet hat, welche Mahnungen es vorgeschlagen hätte und wo es danebenlag. So sehen Sie die Fehlerquote auf Ihren eigenen Daten.

Legen Sie die Freigaben fest. Bilendo behandelt jede Aktion eines Agenten als Vorschlag, den eine Person freigibt; andere Tools verschicken Mahnungen oder rufen an, ohne zu fragen. Welche Kunden immer einen Menschen bekommen, welche Stufe automatisch rausgeht und wer Ratenzahlungen zusagen darf, gehört vor den Start in eine schriftliche Regel.

Prüfen Sie Datenschutz und Sicherheit. Für Tools mit Sitz außerhalb der EU gehören Rechenzentrum, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und Unterauftragnehmer auf die Liste, ebenso ein aktueller Bericht nach SOC 2 oder ISO 27001.

Eigene Regeln brauchen Sprachagenten. Emagia führt mit Gia Collect Gespräche in mehr als 23 Sprachen und hält Zahlungszusagen fest. Ob automatische Anrufe zu Ihren Kunden, zum Datenschutz und zu den erteilten Einwilligungen passen, sollten Sie vor dem Einsatz mit der Rechtsabteilung klären.

Prüfliste

Vor dem Vertrag

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Belege: [26][5][21][22][16]

Tools in diesem Artikel

Häufige Fragen

Was ist Forderungsmanagement-Software mit KI?

Software für die Schritte zwischen Rechnung und Zahlungseingang. Die KI sortiert Kunden nach Ausfallrisiko, schreibt oder verschickt Mahnungen, ordnet Zahlungen offenen Posten zu und bearbeitet Rückfragen. Bei den meisten Anbietern gibt ein Mensch die Vorschläge frei.

Wie hoch sind die Verzugszinsen unter Unternehmen?

9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz nach § 288 BGB. Mit dem Basiszinssatz von 1,52 Prozent ab 1. Juli 2026 sind das 10,52 Prozent im Jahr, dazu kommt eine Pauschale von 40 Euro. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.

Wann ist ein Geschäftskunde im Verzug?

Nach § 286 Abs. 3 BGB spätestens, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung zahlt. Eine Mahnung kann den Verzug früher auslösen.

Welche Mahnwesen-Software arbeitet mit DATEV?

Bilendo zeigt auf seiner Website die Synchronisierung mit SAP und DATEV. Serrala arbeitet eingebettet in SAP und bindet weitere ERP-Systeme an. Prüfen Sie im Test, welche Daten in welche Richtung fließen und ob Ihre Steuerberatung damit arbeiten kann.

Was kostet Forderungsmanagement-Software?

Chaser beginnt bei 239 Euro im Monat, Kolleno bei 545 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Die meisten Anbieter, darunter Bilendo, HighRadius und collect.AI, nennen Preise nur auf Anfrage, Stand September 2026.

Darf eine KI Mahnungen selbst verschicken?

Technisch ja, viele Tools verschicken Erinnerungen und Mahnstufen automatisch, Emagia ruft Kunden sogar per Sprachagent an. Bilendo dagegen behandelt jede Aktion eines Agenten als Vorschlag. Welche Stufe ohne Freigabe rausgeht, sollten Sie vor dem Start schriftlich festlegen.

Quellen

  1. Atradius, B2B payment practices trends in Western Europe 2026 (May 20, 2026)
  2. Atradius, Nearly four in five companies in Western Europe faced with late payments (press release, May 20, 2026)
  3. Statistisches Bundesamt, Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 (13. März 2026)
  4. BGB, § 286 Verzug des Schuldners
  5. BGB, § 288 Verzugszinsen und sonstiger Verzugsschaden
  6. Deutsche Bundesbank, Basiszinssatz (Stand 1. Juli 2026)
  7. BGB, § 271a Vereinbarungen über Zahlungs-, Überprüfungs- oder Abnahmefristen
  8. European Parliament, Legislative Train: Revision of the late payments directive (updated August 1, 2026)
  9. EUR-Lex, Directive 2011/7/EU on combating late payment in commercial transactions
  10. Billtrust, AI
  11. Quadient, YayPay payer analysis
  12. collect.AI, Digital receivables management
  13. HighRadius, Accounts receivable software
  14. Chaser, Accounts receivable software
  15. Agicap, KI im Liquiditätsmanagement
  16. Emagia, Gia Collect datasheet
  17. Serrala, Cash application
  18. Versapay, Cash application
  19. Bilendo, Receivables and credit risk platform
  20. Upflow, Pricing (as of September 2026)
  21. UStG, § 27 Abs. 38 Übergangsregeln zur E-Rechnung
  22. ai-toolfinder.com dataset, as of September 26, 2026
  23. Kolleno, Pricing (as of September 2026)
  24. Chaser, Pricing (as of September 2026)
  25. Bilendo, Pricing (as of September 2026)
  26. Bilendo, Agentic Suite
Nick Schaefer, HR Interim Manager & AI Consultant
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