Schweizer Vergütungsplattform aus Nyon mit KI-Compensation-Assistent und der übernommenen Pay-Equity-Marke PayAnalytics.

Gradar
Düsseldorfer Plattform für Stellenbewertung und Gehaltsbenchmarking mit KI-gestützter Erstellung von Stellenbeschreibungen.
Laut Anbieter Jahreslizenzen von 3.000 bis 10.000 Euro, gestaffelt von SME Complete bis Enterprise Complete, die Ultimate Edition gibt es nur auf Anfrage.
Was ist Gradar?
gradar ist eine deutsche Plattform für Stellenbewertung und Vergütungsbenchmarking für HR- und Compensation-Teams. Sie verbindet eine objektive Stellenbewertung mit Marktgehaltsvergleichen und Pay-Transparency-Reporting und erstellt Stellenbeschreibungen automatisch aus den Bewertungsdaten.
gradar wird von der Quality Personnel Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf betrieben. Die Plattform deckt drei Bereiche ab: Stellenarchitektur und -bewertung, Vergütungsanalyse mit Marktbenchmarking und Compa-Ratio-Auswertung sowie Pay-Transparency-Reporting einschließlich Gender-Pay-Gap-Analyse. Bewertete Positionen werden auf einer festen Skala eingestuft und Referenzpositionen aus Marktgehaltsstudien zugeordnet.
Der Anbieter gibt an, dass mehr als 600 Organisationen gradar für über 500.000 Positionen nutzen, mit genannten Kund:innen wie Deutsche Bahn, Schott und SGL Carbon. Die Oberfläche ist auf Deutsch, Englisch und sieben weiteren Sprachen verfügbar.
KI-Anwendungsfälle und ihr Nutzen
- Erstellt Stellenbeschreibungen aus Bewertungsdatengradar verbindet das Ergebnis der Stellenbewertung mit generativer KI zu einer vollständigen Stellenbeschreibung mit Aufgaben, Hauptverantwortlichkeiten und benötigten Fähigkeiten. HR-Teams bekommen einen Entwurf zum Bearbeiten, statt jede Beschreibung von Grund auf neu zu schreiben.
- Übersetzt Stellenbeschreibungen automatischSobald eine Stellenbeschreibung erstellt ist, übersetzt gradar sie automatisch über die Übersetzungs-Engine von DeepL in jede unterstützte Oberflächensprache. HR-Teams können eine Stelle auf Deutsch, Englisch oder in einer weiteren unterstützten Sprache veröffentlichen, ohne eine Übersetzung von Hand in Auftrag zu geben.
- Gleicht interne Rollen mit Marktdaten abEin eigens trainiertes KI-Modell gleicht gradars interne Jobfamilien mit den Jobfamilien externer Gehaltsbenchmark-Kataloge ab und erstellt automatische Fallback-Matches, wenn ein direkter Vergleich keine Marktdaten liefert. Compensation-Teams bekommen laut Anbieter eine vollständigere und konsistentere Benchmark-Abdeckung, ohne jede Rolle einzeln von Hand zuzuordnen.
Was es besonders macht
- Die Stellenbewertung nutzt laut Anbieter eine feste Punkt-Faktor-Methode mit 25 Graden, gleiche Eingaben führen immer zu gleichen Ergebnissen.
- Oberfläche in neun Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Türkisch und Rumänisch.
- Pauschale Jahreslizenzen von 3.000 bis 10.000 Euro, keine Abrechnung pro Mitarbeitendem.
- Betrieben von der Quality Personnel Management GmbH unter der Marke gradar, Sitz in Düsseldorf.
Wo es am stärksten ist
Sitz in Düsseldorf laut Impressum (betrieben von der Quality Personnel Management GmbH), Deutsch als Standardsprache der Oberfläche, genannte Kund:innen wie Deutsche Bahn und Schott.
Vor dem Kauf klären
Klären Sie, welche HR- oder Lohnsysteme sich für Marktdaten und Job-Matching anbinden lassen. Fragen Sie auch nach dem Hosting-Standort der Anwendung, der bei unserer Prüfung im September 2026 nicht auffindbar war. Die Lizenzstufen sind veröffentlicht, die Ultimate Edition gibt es nur auf Anfrage. Da Stellenbewertung darüber entscheidet, wie Mitarbeitende eingruppiert und vergütet werden, binden Sie den Betriebsrat frühzeitig ein. Das gilt besonders bei neuen Bewertungskriterien (Eingruppierung nach § 99 BetrVG, Entlohnungsgrundsätze nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG).
Einsatz in Deutschland und der EU
- DatenhaltungVom Anbieter nicht veröffentlicht.
- AuftragsverarbeitungsvertragVom Anbieter nicht veröffentlicht: anfordern (Art. 28 DSGVO).
- EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus). Unser Ratgeber zum AI Act in HR
- BetriebsratGibt es einen Betriebsrat, ist Software, die Verhalten oder Leistung auswerten kann, meist mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).
Bewertungen
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Fragen
Was kostet gradar?
gradar veröffentlicht vier pauschale Jahreslizenzen von 3.000 Euro für bis zu 250 Mitarbeitende bis 10.000 Euro für unbegrenzt viele Mitarbeitende und Positionen. Eine größere Ultimate Edition gibt es für komplexe Organisationen auf Anfrage.
Kann ich gradar vor dem Kauf testen?
Der Anbieter bietet einen kostenlosen Test sowie eine buchbare Demo an. Ein dauerhaft kostenloses Angebot gibt es nicht.
Ersetzt die KI von gradar die manuelle Stellenbewertung?
Nein. Die Stellenbewertung selbst läuft über eine feste Punkt-Faktor-Methode, die laut Anbieter bei gleichen Eingaben immer zu gleichen Ergebnissen führt. KI kommt separat zum Einsatz, um aus dem Bewertungsergebnis Stellenbeschreibungen zu entwerfen und Rollen mit externen Benchmark-Daten abzugleichen.
Alternativen zu Gradar
Tools aus derselben Kategorie (Vergütung & Entgelttransparenz) mit den meisten gemeinsamen Märkten.
Software aus Alzenau bei Frankfurt für Entgelttransparenz-Analysen nach EU-Richtlinie 2023/970, mit KI für Datenimport, Berichtstexte und Begründungsentwürfe.
Deutsche Software zur Analyse von Gehaltsunterschieden mit geschlechtsneutraler Stellenbewertung nach EU-Richtlinie 2023/970.
US-Plattform mit KI-Agenten für Vergütungsteams, die Marktdaten aus mehr als 9 Millionen Datenpunkten in über 50 Ländern auswerten.



