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Paygaps.de KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)

Deutsche Software zur Analyse von Gehaltsunterschieden mit geschlechtsneutraler Stellenbewertung nach EU-Richtlinie 2023/970.

HR & RecruitingVergütung & Entgelttransparenz
PauschalGratis-Test

ab 208 € pro Monat

Details zum Preis

Starter 249 Euro, Business 499 Euro, Enterprise ab 899 Euro pro Monat bei monatlicher Zahlweise, bei jährlicher Zahlweise 2.490, 4.990 bzw. ab 8.988 Euro pro Jahr (rechnerisch 208, 416 bzw. 749 Euro pro Monat); Starter bis 250, Business bis 500, Enterprise bis 1.000 Beschäftigte, Mindestlaufzeit 12 Monate, zzgl. MwSt., Stand 09/2026.

Website besuchen

Was ist Paygaps.de?

Paygaps.de ist eine deutsche Software für Entgelttransparenz, die Gehaltsunterschiede analysiert und Stellen nach den vier Kriterien der EU-Richtlinie 2023/970 bewertet. Sie richtet sich an Personalabteilungen in Deutschland ab etwa 100 Beschäftigten, die sich auf die Berichts- und Nachweispflichten der Richtlinie vorbereiten, deren Umsetzung in deutsches Recht laut Bundesregierung im Juli 2026 noch ausstand.

Paygaps.de bündelt nach Anbieterangabe neun Module für die Entgelttransparenz, darunter Gap-Analyse je Vergleichsgruppe, analytische Stellenbewertung, Gehaltsbänder mit Vorschlägen eines Bandassistenten, ein Auskunftsportal für Beschäftigte, ein Betriebsratsportal und einen Jahresbericht nach Art. 9 der EU-Richtlinie 2023/970, deren Umsetzung in deutsches Recht laut Bundesregierung im Juli 2026 noch ausstand. Daten lassen sich aus DATEV, Personio, Workday, Sage HR oder SAP SuccessFactors importieren oder per CSV oder Excel hochladen.

Der Anbieter ist ein in Wiesbaden registriertes Einzelunternehmen und entwickelt sowie hostet die Software nach eigenen Angaben in Deutschland. Zielgruppe sind Personalabteilungen ab etwa 100 Beschäftigten bis hin zu Konzernen mit mehreren Tochtergesellschaften.

KI-Funktionen von Paygaps.de und ihr Nutzen

  • Stellenbewertung nach EU-Kriterien vorschlagenFür jede Stelle schlägt die KI eine Bewertung nach den vier Kriterien der Richtlinie vor, Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung und Arbeitsbedingungen, die HR prüft und freigibt. Aus den freigegebenen Punktwerten bildet die Software nach offengelegter Methodik die Vergleichsgruppen, für die sie den Gender Pay Gap berechnet.
  • Fragen im Chat beantwortenAb dem Business-Tarif beantwortet der KI-Chatbot Paygaps-Assistent Fragen im Chat, auf Wunsch auch zu aggregierten Kennzahlen der eigenen Organisation. An das KI-Modell gehen laut AGB keine Einzelgehälter, Namen oder Personalnummern, und der Assistent ist ab Werk deaktiviert.

Was Paygaps.de besonders macht

  • Gehaltsdaten liegen laut Anbieter in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, dessen Betreiber nach ISO 27001 zertifiziert ist; Modellaufrufe der KI-Funktionen, primär über Anthropic, sowie Betriebsprotokolle, Support-Zugriffe und E-Mail-Versand können außerhalb der EU erfolgen.
  • Oberfläche ausschließlich auf Deutsch, ausgelegt auf deutsche Entgelttransparenzpflichten statt auf ein globales Publikum.
  • Der Paygaps-Assistent, eine KI-Funktion, ist erst ab dem Business-Tarif enthalten, nicht im Starter-Paket.
  • Anbindung an DATEV per OAuth2, an Personio und Sage HR per API-Schlüssel sowie an Workday und SAP SuccessFactors über ein Enterprise-Setup, alternativ CSV- oder Excel-Import.

Wo Paygaps.de am stärksten ist

Nach Anbieterangabe in Deutschland entwickelt und gehostet, Sitz in Wiesbaden laut Impressum, Oberfläche nur auf Deutsch.

Vor dem Kauf von Paygaps.de klären

Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf Datenhaltung und Auftragsverarbeitung: Gehaltsdaten liegen nach Anbieterangabe in Frankfurt am Main und es gibt einen AVV nach Art. 28 DSGVO, Modellaufrufe der KI-Funktionen können aber außerhalb der EU verarbeitet werden. Da die Software Stellen bewertet und darauf basierend Vergütungsentscheidungen vorbereitet, kommen die Mitbestimmung bei der betrieblichen Lohngestaltung nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG und bei technischen Einrichtungen nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG in Betracht, der Betriebsrat sollte vor der Einführung eingebunden werden. Für 2027 zusätzlich prüfen, ob die eigene Firmengröße den Preistarif noch abdeckt.

Paygaps.de in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act

  • DatenhaltungDeutschland (laut Anbieter). Speicherregionen: Deutschland.
  • AuftragsverarbeitungsvertragTeil der Vertragsbedingungen (öffnet in neuem Tab).
  • EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus). Unser Ratgeber zum AI Act in HR
  • BetriebsratGibt es einen Betriebsrat, ist Software, die Verhalten oder Leistung auswerten kann, meist mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).
Allgemeine Information mit Quellen, keine Rechtsberatung.

Bewertungen zu Paygaps.de

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Häufige Fragen zu Paygaps.de

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich Paygaps.de?

Der Anbieter richtet die Software auf Unternehmen ab etwa 100 Beschäftigten aus, der Starter-Tarif deckt bis zu 250 Beschäftigte ab. Für kleinere Betriebe unter 100 Beschäftigten ist auf den geprüften Seiten kein eigenes Angebot dokumentiert.

Wie ist die Software lizenziert?

Es gibt drei Tarife nach Beschäftigtenzahl: Starter bis 250 Beschäftigte mit 2 Benutzerzugängen, Business bis 500 mit 5 Benutzerzugängen und Enterprise bis 1.000 Beschäftigte und eine Tochtergesellschaft mit unbegrenzten Benutzerzugängen, jede weitere Tochter kostet 1.490 Euro im Jahr. Einen 14-tägigen kostenlosen Test ohne Zahlungsdaten gibt es über eine Demo-Anfrage, er endet automatisch und geht nicht in einen Vertrag über; ein kostenpflichtiger Vertrag läuft mindestens 12 Monate.

Lässt sich Paygaps.de an bestehende HR-Systeme anbinden?

Ja, der Anbieter nennt Integrationen mit DATEV, Personio, Workday, Sage HR und SAP SuccessFactors sowie CSV- oder Excel-Import als Alternative. Die Oberfläche ist aktuell nur auf Deutsch verfügbar.

Updatearchiv zu Paygaps.denoch keine Updates

Für Paygaps.de sind noch keine Änderungen erfasst.

Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.

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