
Microsoft Power Automate
★★★★★(0)Microsofts Automatisierungsplattform mit Copilot als KI-Schicht, die Workflows aus natürlicher Sprache baut und Fehler selbst repariert.
Visuelle No-Code-Automatisierung (vormals Integromat) aus Prag mit KI-Agenten-Orchestrierung und Anbindung an OpenAI, Anthropic, Gemini.
Make ist eine allgemeine No-Code-Automatisierungsplattform und kein spezielles HR-Werkzeug, aufgebaut um einen visuellen Szenario-Editor, in dem Anwendungen per Drag-and-drop-Modulen verbunden werden, ohne Code zu schreiben. Gegründet wurde das Produkt 2012 in Prag als Integromat, später vom Process-Mining-Unternehmen Celonis übernommen und 2022 in Make umbenannt. Auf der eigenen Website beschreibt sich Make inzwischen als Teil von Celonis, geführt als eigene Geschäftseinheit mit eigenem Produkt- und Entwicklungsteam von mehr als 350 Personen. Trotz der Prager Wurzeln und EU-Datenhosting liegen die stärksten belegten Märkte der Plattform in den USA und Großbritannien, nicht in Deutschland, bedient werden Unternehmen von der Kleinfirma bis zum Großkonzern.
Bei der KI führt Make native Anbindungen an OpenAI (ChatGPT, Whisper, DALL-E), Perplexity und DeepSeek sowie mehr als 400 vorgefertigte KI-Integrationen, der visuelle Editor erlaubt zudem, KI-Agenten als Teil eines Szenarios zu orchestrieren. Ein HTTP-Modul verbindet praktisch jede weitere API oder jedes KI-Modell, ganz ohne Code. Für HR bedeutet das etwa: ein Bewerbermanagementsystem ohne Entwicklerhilfe an die Lohnabrechnung anbinden, Unterlagen für neue Mitarbeitende automatisch durch einen Dokumentengenerator laufen lassen oder Antworten aus Austrittsgesprächen automatisch in eine Datenbank übertragen.
Wer solche Szenarien baut, braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Make, sobald personenbezogene Mitarbeiterdaten über die Plattform oder ihre angebundenen KI-Aufrufe laufen, zudem sollte festgelegt sein, wer Szenarien mit HR-Daten anlegen oder bearbeiten darf. Führt ein automatisiertes Szenario am Ende dazu, dass einzelne Mitarbeitende überwacht oder bewertet werden, kann der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht nach Paragraf 87 Betriebsverfassungsgesetz geltend machen, auch wenn Make selbst nicht eigens für HR entwickelt wurde. Make bietet einen kostenlosen Einstiegsplan sowie eine Testphase neben den kostenpflichtigen Tarifen.
Make wurde 2012 in Prag als Integromat gegründet und dort weiter beheimatet; 2022 durch den Process-Mining-Konzern Celonis übernommen und in Make umbenannt.
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Ja. Make ist der umbenannte Nachfolger von Integromat, einem in Prag gegründeten Automatisierungstool, das von Celonis übernommen und 2022 unter dem Namen Make neu aufgestellt wurde.
Ja, Make bietet neben kostenpflichtigen Tarifen einen kostenlosen Einstiegsplan (Freemium) sowie eine Testphase an.
Make hostet seine Daten in der EU und wurde in Prag gegründet, die belegten stärksten Märkte liegen jedoch in den USA und Großbritannien, nicht in Deutschland oder dem DACH-Raum, weshalb deutsche HR-Teams lokalen Support und Betreuung vorab prüfen sollten.

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