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Finmatics KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)

KI-Belegverarbeitung für Kanzleien und Buchhaltungsteams: liest Rechnungen aus, erstellt Buchungsvorschläge und übergibt sie an DATEV, BMD oder RZL.

Pauschal

ab 750 € pro Monat

Details zum Preis

Pakete von 750 bis 1.200 Euro netto im Monat für 3.000 Buchungszeilen, jährliche Vorauszahlung, Einrichtung 1.990 Euro einmalig, Stand September 2026.

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Was ist Finmatics?

Finmatics automatisiert Belegerfassung und Vorkontierung für Steuerkanzleien und Buchhaltungsteams in Österreich und Deutschland. Der KI-Agent Fin liest Rechnungen und Belege aus, bereitet Buchungen vor und übergibt sie an das Buchhaltungsprogramm.

Finmatics sammelt Belege aus Portal, App oder E-Mail, sortiert sie in Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kassabelege und Sonderfälle und macht daraus Buchungsvorschläge. Verarbeitet werden Papierscans, PDF- und Bilddateien sowie E-Rechnungen wie ZUGFeRD, XRechnung, ebInterface und UBL. Höhere Pakete bringen Trainings- und Analysebereiche, Freigabe-Workflows und Single Sign-on mit. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet, sitzt in Wien und gehört zur Visma-Gruppe. Es nennt über 1.300 Kunden in sechs Ländern. Anbindungen gibt es zu DATEV, BMD, RZL, Agenda, SAP und Microsoft Business Central.

KI-Funktionen von Finmatics und ihr Nutzen

  • Belege sortieren und auslesenFin holt Belege aus Portal, App oder Postfach, erkennt Eingangsrechnung, Ausgangsrechnung oder Kassabeleg und liest alle Felder unabhängig vom Layout aus. Die Buchhaltung tippt keine Kopfdaten mehr ab und beginnt mit einem sortierten Eingang.
  • Buchungen aus Rechnungspositionen vorschlagenDer Agent versteht Rechnungspositionen inhaltlich und bildet passende Buchungen. Das gilt auch für Rechnungen mit gemischten Warengruppen und Steuersätzen, die auf mehrere Konten aufgeteilt werden. Ihr Team prüft einen fertigen Vorschlag, statt jede Zeile selbst zu kontieren.
  • Aus Korrekturen Regeln lernenIst Fin unsicher, fragt der Agent nach, statt zu raten. Jede Korrektur wird zur Regel für ähnliche Belege. So folgen die Vorschläge mit der Zeit den Gewohnheiten der Kanzlei oder Firma, und wiederkehrende Lieferanten brauchen weniger Prüfung.
  • Belege auf Fehler prüfenAb dem Paket Plus prüft eine intelligente Belegprüfung Pflichtangaben, erkennt Dubletten und kontrolliert USt-IdNrn., bei Unstimmigkeiten kommt direkt ein Warnhinweis. Die Buchhaltung fängt unvollständige oder doppelte Rechnungen vor dem Buchen ab, statt sie später im Hauptbuch zu korrigieren.

Was Finmatics besonders macht

  • Bindet neben DATEV auch BMD und RZL an und deckt damit die gängigen Programme österreichischer und deutscher Kanzleien ab.
  • Veröffentlicht feste Monatspakete für 3.000 Buchungszeilen, DATEV-Anbindung und Bankumsätze kosten jeweils extra.
  • Liest E-Rechnungen aus Deutschland und Österreich, darunter XRechnung, ZUGFeRD und ebInterface.

Wo Finmatics am stärksten ist

Finmatics sitzt in Wien und bindet die in Österreich verbreiteten Buchhaltungsprogramme BMD und RZL an, dazu DATEV für Deutschland.

Vor dem Kauf von Finmatics klären

Rechnen Sie die Zusatzkosten mit ein: die direkte Schnittstelle zu DATEV Meine Steuern, Bankumsätze und der Belegtransfer zu DATEV Unternehmen Online kosten monatlich extra, die Einrichtung einmalig. Freigaben und Single Sign-on gibt es nur im Enterprise-Paket. Die Daten liegen in europäischen Rechenzentren. Fordern Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und die Liste der Unterauftragsverarbeiter an, beides war im September 2026 nicht veröffentlicht. Klären Sie auch, wie die gelernten Regeln für die GoBD-Verfahrensdokumentation festgehalten werden.

Finmatics in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act

  • DatenhaltungEU (laut Anbieter). Speicherregionen: EU.
  • AuftragsverarbeitungsvertragVom Anbieter nicht veröffentlicht: anfordern (Art. 28 DSGVO).
  • EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus).
Allgemeine Information mit Quellen, keine Rechtsberatung.

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Häufige Fragen zu Finmatics

An welche Buchhaltungsprogramme übergibt Finmatics?

Finmatics nennt Schnittstellen zu DATEV, BMD, RZL, Agenda, SAP und Microsoft Business Central. Die direkte Schnittstelle zu DATEV Meine Steuern und der Belegtransfer zu DATEV Unternehmen Online kosten monatlich extra.

Was kostet Finmatics?

Die vier Pakete kosten 750 bis 1.200 Euro netto im Monat, jeweils mit 3.000 Buchungszeilen und jährlicher Vorauszahlung. Monatliche Zahlung kostet 20 Prozent mehr. Mehr Volumen, Bankumsätze und Einrichtung werden getrennt berechnet.

Kann Finmatics E-Rechnungen verarbeiten?

Ja. Neben Papier, PDF und Bilddateien liest Finmatics laut Anbieter ZUGFeRD 2.0, XRechnung, ebInterface, UBL und SAP-IDoc.

Updatearchiv zu Finmaticsnoch keine Updates

Für Finmatics sind noch keine Änderungen erfasst.

Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.

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