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BILL KI-Funktionen, Kosten und Datenschutz (Oktober 2026)

Kreditorensoftware für kleine und mittlere US-Firmen, deren KI-Agenten Rechnungen kontieren und W-9-Formulare von Lieferanten einholen.

Pro Nutzer:inGratis-Test

ab 49 $ je Nutzer:in/Monat

Details zum Preis

Laut Preisseite Tarife ab 49 Dollar (Essentials), 65 Dollar (Team) und 89 Dollar (Corporate) je Nutzer und Monat, Enterprise auf Anfrage; dazu Transaktionsgebühren, etwa 0,59 Dollar je ACH-Zahlung. Kostenlos ist nur das separate Produkt Spend & Expense (Stand September 2026).

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Was ist BILL?

BILL ist eine Software für Kreditoren und Debitoren, gedacht für kleine und mittlere Unternehmen in den USA und deren Steuerkanzleien. Sie erfasst und kontiert Rechnungen, steuert Freigaben und bezahlt Lieferanten, KI-Agenten übernehmen Kontierung und das Einholen von W-9-Formularen.

BILL nimmt Rechnungen per E-Mail, PDF-Upload oder Handyfoto entgegen, leitet sie durch Freigaberegeln und bezahlt Lieferanten per ACH-Lastschrift, Karte, Scheck oder Auslandsüberweisung. Höhere Tarife ergänzen Einkauf sowie Zwei- und Dreifachabgleich, Enterprise mehrere Gesellschaften, Vier-Augen-Freigabe und API-Zugang. Angebunden sind QuickBooks, Oracle NetSuite, Sage Intacct, Microsoft Dynamics und Xero. Das separate Produkt Spend & Expense mit Firmenkarten ist kostenlos. BILL wurde 2006 gegründet, sitzt in San Jose, ist an der New Yorker Börse notiert und nennt knapp eine halbe Million Kunden, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

KI-Funktionen von BILL und ihr Nutzen

  • Mehrzeilige Rechnungen kontierenDer Invoice Coding Agent liest die Positionen eingehender Rechnungen aus und ordnet Konten danach zu, wie das Unternehmen ähnliche Rechnungen bisher gebucht hat. Laut BILL sinkt der Handaufwand dadurch um 20 Prozent, Buchhaltung oder Steuerkanzlei prüfen vor allem die Vorschläge.
  • W-9-Formulare von Lieferanten einholenDer W-9 Agent schreibt Lieferanten selbstständig per E-Mail an, sammelt ihre W-9-Steuerformulare ein und überträgt die Daten in BILL. Laut Anbieter entfallen so über 80 Prozent der Handgriffe. Das erleichtert die US-Jahresmeldung auf Formular 1099.
  • Rechnungsdaten automatisch ausfüllenGeht eine Rechnung ein, liest die KI Lieferantenname, E-Mail-Adresse und Rechnungsnummer aus und legt den Beleg an. Sie meldet doppelte Rechnungen und weist anhand der Zahlungshistorie auf Rechnungen hin, die zu fehlen scheinen. So lassen sich Doppelzahlungen und Mahngebühren vermeiden.
  • Zahlungen auf Betrug überwachenEine vorausschauende KI beobachtet Transaktionen in Echtzeit und markiert verdächtige Vorgänge, bevor Geld abfließt. Kleine Finanzteams ohne eigene Kontrollfunktion erhalten damit eine zusätzliche Prüfung, die sonst davon abhinge, dass jemand das Problem zufällig bemerkt.

Was BILL besonders macht

  • Nennt Preise je Nutzer ab 49 Dollar im Monat und listet die Transaktionsgebühren für ACH, Scheck, Karte und Überweisung getrennt auf.
  • Auf US-Abläufe zugeschnitten, etwa das Einholen von W-9-Formularen für die 1099-Meldung, dazu ein Netzwerk mit 8,3 Millionen zahlenden oder bezahlten Teilnehmern.
  • Stark bei Steuer- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, die Kreditoren mehrerer Mandanten aus einem Zugang betreuen, laut Anbieter 98 der 100 größten US-Kanzleien.

Wo BILL am stärksten ist

BILL sitzt in San Jose, ist an der New Yorker Börse notiert und nennt 98 der 100 größten US-Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien als Kunden.

Vor dem Kauf von BILL klären

Rechnen Sie die Gesamtkosten durch: Neben den Nutzergebühren fallen je ACH-Zahlung, Scheck und Überweisung eigene Gebühren an, unabhängig vom Tarif. Der Bestellabgleich ist ab Corporate enthalten und darunter ein Zusatzmodul, Single Sign-on, mehrere Gesellschaften und Vier-Augen-Freigabe gibt es erst mit Enterprise. BILL ist auf den US-Markt ausgerichtet: DATEV, XRechnung oder ZUGFeRD waren bei unserer Prüfung im September 2026 nicht auffindbar, der Speicherort der Kreditorendaten wird nicht genannt.

BILL in Deutschland und der EU: Datenschutz und AI Act

  • DatenhaltungVom Anbieter nicht veröffentlicht.
  • AuftragsverarbeitungsvertragVom Anbieter nicht veröffentlicht: anfordern (Art. 28 DSGVO).
  • EU AI ActPrüfen, ob die KI Entscheidungen über Menschen vorbereitet. Wenn nicht, greifen die Hochrisiko-Regeln meist nicht. Die Hochrisiko-Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027 (Digital-Omnibus).
Allgemeine Information mit Quellen, keine Rechtsberatung.

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Häufige Fragen zu BILL

Was kostet BILL für die Kreditorenbuchhaltung?

Laut Preisseite kostet Essentials 49 Dollar, Team 65 Dollar und Corporate 89 Dollar je Nutzer und Monat, Enterprise gibt es auf Anfrage. Dazu kommen Transaktionsgebühren, etwa 0,59 Dollar je ACH-Zahlung und 1,99 Dollar je verschicktem Scheck. Ein Gratis-Test ist in den meisten Fällen möglich.

Welche KI-Funktionen sind in welchem Tarif enthalten?

Laut Preisseite gehört der W-9 Agent zu jedem Tarif ab Essentials. Den Invoice Coding Agent gibt es ab dem Tarif Team. Weitere Agenten kündigt die KI-Seite an, sie gelten aber noch nicht als verfügbar.

Welche Buchhaltungssysteme lassen sich anbinden?

BILL synchronisiert mit QuickBooks Online, Pro, Premier und Enterprise, Oracle NetSuite, Sage Intacct, Microsoft Dynamics und Xero. Andere Systeme lassen sich über die Programmierschnittstelle anbinden, die zum Tarif Enterprise gehört.

Updatearchiv zu BILLnoch keine Updates

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Änderungen beim Anbieter und bestätigte Hinweise aus Nutzermeldungen, jeweils an den Seiten des Anbieters geprüft. Wir prüfen jedes Tool monatlich.

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